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SmartCat Toilet: Die ultimative DIY-Lösung für Katzenbesitzer
Was passiert, wenn moderner 3D-Druck, Maker-Technik und praktische Alltagsprobleme aufeinandertreffen? Es entstehen Projekte wie die SmartCat Toilet – ein vollständig 3D-gedrucktes, intelligentes Katzenklo mit Sensorik und automatischer Reinigung. Kein Spielzeug, kein Gimmick, sondern ein echtes Funktionsprojekt, das zeigt, wie weit die Technik inzwischen ist.
Ich habe dieses System als Technik- und Druckprojekt umgesetzt, um zu zeigen, was heute mit robustem 3D-Druck und Standard-Elektronik möglich ist. Vom ersten Druckteil bis zur fertigen Montage ist das Ganze ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Maker-Ideen zu funktionierenden Lösungen werden.
SmartCat Toilet – Der Entstehungsprozess
Die ultimative DIY-Lösung für Katzenbesitzer in drei Phasen
1. Planung
2. Druckmarathon
3. Zusammenfügen
ABS
Material
192 Std.
Druckzeit
72 Std.
Montage
Verschrauben, Löten, Zusammenbauen
ca. 215 €
Kosten
nur Druck, Strom, Material & Hardware
Was ist die SmartCat Toilet?
Die SmartCat Toilet ist ein automatisiertes Katzenklo mit rotierender Trommelmechanik. Nach der Nutzung erkennt das System, dass die Katze die Box verlassen hat, wartet kurz zur Sicherheit – und startet dann automatisch eine Reinigungsrotation. Dabei werden feste Rückstände in einen separaten hinteren Behälter befördert.
Das Prinzip kennt man von kommerziellen Systemen – der Unterschied hier:
Die Konstruktion ist modular, verschraubt und technisch nachvollziehbar aufgebaut.
Komplett aus dem 3D-Drucker, stabil & verschraubt
Das Gehäuse besteht vollständig aus gedruckten Bauteilen. Verwendet wurde ABS, ein besonders robuster Kunststoff, der sich gut für funktionale Technikgehäuse eignet. Der große Vorteil der Schraubkonstruktion: Teile können bei Bedarf ersetzt oder neu gedruckt werden. Keine Verklebung, keine Wegwerfstruktur, sondern servicefreundlicher Aufbau.
Wie funktioniert die Technik?
Im Inneren arbeitet eine Kombination aus Sensorik, Motorantrieb und Mikrocontroller-Steuerung.
Vereinfacht erklärt:
Gewichtssensoren erkennen die Nutzung
Ein Motor bewegt die Trommel
Ein Positionssensor überwacht die Grundstellung
Die Steuerung läuft über einen Mikrocontroller
Status- und Messwerte können lokal im Browser angezeigt werden
Das System arbeitet lokal im eigenen Netzwerk. Es ist keine Cloud-Anbindung nötig und keine spezielle App erforderlich. Die Bedienung erfolgt direkt über eine einfache Weboberfläche.
Bei beweglicher Mechanik steht Sicherheit an erster Stelle. Deshalb ist die Steuerlogik so aufgebaut, dass Bewegungen nur dann stattfinden, wenn die Box nicht benutzt wird. Wird während eines Zyklus wieder Gewicht erkannt, stoppt das System automatisch. Zusätzlich sorgt die feste Referenzposition der Trommel dafür, dass die Einstiegslage immer korrekt ausgerichtet ist.
Warum dieses Projekt spannend ist
Viele verbinden 3D-Druck noch immer mit Figuren, Deko oder kleinen Haltern. Dieses Projekt zeigt eine ganz andere Dimension:
große, belastbare Druckteile
präzise Passformen
Lager- und Schraubaufnahmen aus dem Drucker
Kombination aus Mechanik + Elektronik + Software
funktionale Alltagslösung statt Showobjekt
Gerade ABS-Druck beweist hier seine Stärke: temperaturfest, stabil und ideal für verschraubte Technikgehäuse.
Ein großer Unterschied zu vielen Kaufprodukten: Die Technik ist sichtbar und nachvollziehbar. Sensoren, Antrieb und Steuerung sind keine versiegelte Blackbox, sondern ein klassischer Maker-Aufbau. Genau das macht solche Projekte für Technikinteressierte so spannend.
Man versteht, wie etwas funktioniert und nicht nur dass es funktioniert.
Die SmartCat Toilet ist ein starkes Beispiel dafür, wie leistungsfähig moderner 3D-Druck geworden ist. Große, stabile Funktionsbauteile, kombiniert mit intelligenter Steuerung, ermöglichen heute Lösungen, die früher nur industriell herstellbar waren.
Für Katzenbesitzer ein interessantes Konzept, für Maker ein beeindruckendes Technikprojekt – und für alle ein Blick darauf, was mit 3D-Druck inzwischen realisierbar ist.
